10:10 25 Oktober 2020
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    Ein 57 Jahre alter Polizist, der Ende Februar bei der Festnahme eines Mannes in Hamburg lebensgefährlich verletzt wurde, ist tot. Laut einem Polizeisprecher ist der Mann am frühen Morgen gestorben. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

    „Wir sind erschüttert und traurig“, schrieb die Polizei Hamburg auf Twitter zum Tod ihres Kollegen

    ​Nach Angaben der Polizei aus der vergangenen Woche wollte ein Beamter einen gesuchten 29-Jährigen am 25. Februar in dessen Auto festnehmen. Der 29-Jährige sei aber plötzlich losgefahren, in den Gegenverkehr gesteuert und mit seinem Wagen frontal gegen das zivile Polizeiauto des 57-Jährigen geprallt.

    Trotz des Unfalls habe der Mann weiter Gas gegeben, so dass das Polizeifahrzeug elf Meter geschoben worden sei. Der 57 Jahre alte Zivilfahnder wurde den Angaben zufolge bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt. Sein Kollege, der im Auto des 29-Jährigen gesessen habe, sei leicht verletzt worden. Der Gesuchte selbst sei unverletzt geblieben.

    Der 29-Jährige sei festgenommen worden und befinde sich in Haft. „Wir haben am Morgen Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge beantragt“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Hinzu komme ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

    mka/gs/dpa

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    Fluchtversuch, Hamburg, Polizei