15:01 10 August 2020
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    Der Milliardär Roman Abramowitsch hat die Spielschulden des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski (* 11. November 1821 in Moskau; † 9. Februar 1881 in Sankt Petersburg) in einem Wiesbadener Kasino bezahlt. Dies berichten russische Medien.

    Der Schriftsteller, der bekanntlich selbst an Spielsucht litt, soll zu Lebzeiten dem Kasino der Stadt Wiesbaden umgerechnet 240.000 Euro geschuldet haben. Als Erinnerung daran haben Vertreter des Kasinos an dem Gebäude ein Schild mit Informationen über die Schulden des Klassikers angebracht.

    ​Dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch gefiel das Schild aber nicht: Er soll darauf empört reagiert und den deklarierten Schuldenbetrag vollumfänglich beglichen haben. Zudem forderte der Oligarch Medienberichten zufolge, das „beschämende Schild zu entfernen“.

    Historiker bestätigen, dass Dostojewski in der Tat eine Zeitlang in Deutschland lebte und spielsüchtig war. Sie zweifeln jedoch daran, dass der Schriftsteller, der ein bescheidenes Leben geführt haben soll, eine solche Riesensumme verspielen konnte.

    sm/gs

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    Tags:
    Schuld, Kasino, Wiesbaden, Fjodor Dostojewski, Roman Abramowitsch