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    Israelische Luftangriffe gegen Ziele in Syrien; Biden warnt vor Angriffen im Rennen um Demokraten-Nominierung; Keine Mehrheit für Flüchtlings-Aufnahmen aus Griechenland; Flybe stellt Betrieb ein; Mann stirbt in der Nordsee; Hubschrauberabsturz auf den Philippinen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Israelische Luftangriffe gegen Ziele in Syrien

    Mutmaßlich israelische Kampfjets haben in der Nacht nach Berichten der Staatsmedien in Damaskus Ziele in Syrien attackiert. Dabei seien nicht näher benannte Ziele in den Provinzen Homs und Kuneitra angegriffen worden. Die Raketen der israelischen Flugzeuge seien bereits über den Golanhöhen und aus libanesischem Luftraum abgefeuert worden, hieß es bei der Agentur Sana. Nach Darstellung der syrischen Staatsmedien wurden alle Raketen abgewehrt. Von israelischer Seite gab es dazu zunächst keine Stellungnahme.

    Biden warnt vor Angriffen im Rennen um Demokraten-Nominierung

    Nach seiner Siegesserie bei den Vorwahlen hat der frühere US-Vizepräsident Joe Biden seine Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten vor einem destruktiven Wahlkampf gewarnt. Man dürfe in den nächsten Wochen nicht zulassen, dass sich diese Vorwahlen in einen Wahlkampf negativer Angriffe verwandelten, sagte Biden in Los Angeles. Das würde nur Präsident Donald Trump nützen, nicht aber den vier verbliebenen Bewerbern in dem Rennen der Demokraten. Biden war bei den Vorwahlen am Super Tuesday ein unverhofftes Comeback gelungen.

    Keine Mehrheit für Flüchtlings-Aufnahmen aus Griechenland

    Die große Koalition hat im Bundestag gegen die Aufnahme von 5000 schutzbedürftigen Flüchtlingen aus Griechenland gestimmt, obwohl zahlreiche Sozialdemokraten einen entsprechenden Antrag der Grünen inhaltlich eigentlich weitgehend befürworten. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl erklärte bei der Plenardebatte, in dem Antrag stehe viel Richtiges, er helfe jedoch in der jetzigen Situation nicht weiter. Notwendig sei stattdessen eine europäische Lösung.

    Flybe stellt Betrieb ein

    Die angeschlagene britische Regionalfluggesellschaft Flybe hat mit sofortiger Wirkung ihren gesamten Flugbetrieb eingestellt. Das teilte das Unternehmen heute Morgen auf seiner Website mit. Passagiere wurden gebeten, nicht mehr zum jeweiligen Flughafen zu fahren. Ein Grund für die Entscheidung wurde nicht genannt. In Medienberichten hieß es jedoch zuletzt, dass die ohnehin kriselnde Gesellschaft unter den zurückgehenden Buchungen wegen der Coronavirus-Krise zusammengebrochen sei.

    Mann stirbt in der Nordsee

    Auf einer norwegischen Fähre ist ein Deutscher in der Nordsee über Bord gegangen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge bargen Rettungsmannschaften den Mann leblos aus dem Wasser. Woher er stammt, ist bislang nicht bekannt. Auch sei unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die Linienfähre war auf dem Weg von Oslo nach Kiel.

    Hubschrauberabsturz auf den Philippinen

    Der nationale Polizeichef der Philippinen hat einen Hubschrauberabsturz in der Nähe von Manila überlebt. Bei dem Unglück heute wurden alle acht Insassen verletzt, zwei waren in kritischem Zustand. Der Helikopter stürzte kurz nach dem Start auf einem Polizeigelände in San Pedro ab und stürzte auf eine Straße, wo er in Flammen aufging. Trümmer flogen gegen Häuser und Fahrzeuge. Durch aufgewirbelten Staub war die Sicht komplett behindert, sodass der Hubschrauber Stromleitungen streifte, erklärte der Chef der Autobahnstreife, Wilson Doromal, die Ursache. Der Polizeichef Archie Francisco Gamboa erlitt nach Behördenangaben Schürfwunden und war bei Bewusstsein, als er geborgen wurde.

    mk/dpa/ae

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    Tags:
    Griechenland, Deutschland, Syrien, USA, Nordsee