12:36 22 Oktober 2020
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    Ein Ägypter ist ums Leben gekommen, nachdem er von der Chephren-Pyramide in der Stadt Gizeh gefallen war. Dies berichtet das ägyptische Online-Portal Masry al-Youm unter Berufung auf das ägyptische Ministerium für Tourismus. 

    Wie die Behörde mitteilte, ereignete sich der Unfall am Sonntag. Ein junger Ägypter ist aus 100 Metern Höhe von der Chephren-Pyramide abgestürzt, die selbst 135 Meter hoch ist.

    Die Ermittlungsbehörden klären jetzt die Umstände des Geschehens. Dabei schließe man nicht aus, dass es sich um einen Selbstmord handeln könne.

    „Der Fall ist der Staatsanwaltschaft übergeben worden, alle nötigen Ermittlungsmaßnahmen werden durchgeführt“, teilte das Ministerium mit.

    Die altägyptische Chephren-Pyramide ist die zweithöchste der Pyramiden von Gizeh und zugleich die zweithöchste aller ägyptischen Pyramiden. Wie alle Pyramiden von Gizeh wurde sie um 2550 v. Chr. erbaut.

    Hinaufklettern strengstens verboten

    In Ägypten ist es gesetzlich verboten, auf die Pyramiden zu klettern. Demjenigen, der gegen dieses Verbot verstößt, droht sogar eine Haftstrafe bis zu drei Jahren. Allerdings gab es früher immer wieder Touristen, die gegen die Regeln verstießen und auf die Pyramiden kletterten. Im Jahr 2016 machte zum Beispiel der russische Tourist Andrej Chiselskij ein hervorragendes Foto von der Spitze der Cheops-Pyramide und postete dies auf seinem Instagram-Account. Für seine Tat wurde ihm die Einreise nach Ägypten für immer untersagt, obwohl er nicht sofort aus dem Land ausgewiesen wurde und seine damalige Reise fortsetzen konnte.

    ac/mt

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    Tags:
    Pyramiden, Ermittlungsbehörde, Ermittlung, Selbstmord, Tod, Unfall, Gizeh, Ministerium für Antiquitäten, Ägypten, Ägypten