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    Die Luftwaffe Norwegens hat Kampfjets losgeschickt, um zwei russische Tu-142 abzufangen. Die „Bear“-Bomber waren auf Patrouille im internationalen Luftraum. Russlands Verteidigungsministerium hat Videoaufnahmen aus dem Bombercockpit veröffentlicht, die den Einsatz der Norweger vom 7. März zeigen. Unter den Abfangjägern sind zwei F-35.

    Patrouillen sind genau das, wofür die Tu-142-Bomber entwickelt wurden. Zwei dieser Maschinen – eine Tu-142MK und eine Tu-142MR – waren kürzlich auf „Streife“, begleitet von Abfangjägern MiG-31. Die norwegische und die britische Luftwaffe alarmierten Kampfjets, um die russischen Flugzeuge zu überwachen, schreibt das Portal „The Aviationist“.

    Russische Piloten haben aus dem Cockpit Videos vom Abfangeinsatz gemacht: Ein britischer Eurofighter ist darauf zu sehen sowie eine norwegische F-16 und zwei F-35 von der Orland Air Station. Es ist somit das erste Mal, dass eine F-35 sich russischen Flugzeugen nähert.

    Die Tu-142MK sucht und bekämpft U-Boote bei Ferneinsätzen. Bei Dauerpatrouillen überwacht das Flugzeug bestimmte Seegebiete auf verdächtige Aktivitäten. Die Tu-142MR dient als fliegende Funkstation zur Sicherstellung der Kommunikation mit getauchten U-Booten. Zu diesem Zweck verfügt die Maschine über zahlreiche Sensoren und Antennen.

    Die norwegischen F-35A haben im November 2019 ihre anfängliche Einsatzfähigkeit erreicht. Norwegen ist mithin das dritte europäische Land nach England und Italien, das die amerikanischen Kampfjets in die Nutzung eingeführt hat. Die norwegische Luftwaffe plant, bis 2022 alle ihre F-16-Kampfjets durch die F-35A zu ersetzen, sofern Flugzeuge, Piloten und Wartungspersonal ausreichend verfügbar sind.

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    Tags:
    Norwegen, F-35, Tu-142