09:04 12 August 2020
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    Die einzige weibliche weiße Giraffe Kenias, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, und ihr Kalb sind vermutlich von Wilderern in Kenia getötet worden. Darüber schreibt die Zeitung „The Telegraph“.

    Demnach wurden die Skelette der zwei Tiere am Dienstag im Wildtierreservat Ishaqbini Hirola im Bezirk Garissa im Osten des Landes gefunden. Jetzt sei nur noch die letzte weiße Giraffe auf der Welt  – ein Sohn der getöteten Giraffe – am Leben.

    „Wir sind die einzige Organisation weltweit, die für weiße Giraffen sorgt“, sagte der Leiter des Reservats, Mohamed Ahmednoor. Er sprach von einem „traurigen Tag“.

    Zuletzt hatten Tierschützer die in Kenia bekannte Giraffenmutter und ihr Kalb vor rund einem Monat gesehen.

    Weiße Giraffen

    Die weiße Giraffe tauchte im Wildtierreservat im Jahr 2017 auf und löste allgemeines Interesse aus. Später brachte sie zwei Kälber zur Welt, das Letztere im August 2019.

    Forscher vermuten, dass weiße Giraffen unter einer Defekt-Mutation namens Leuzismus leiden. Diese führt bei Tieren dazu, dass Fell und Federn weiß und die darunterliegende Haut rosa sind, weil die Haut keine Melanozyten, also farbstoffbildende Zellen, enthält.

    ns/ae

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    Tags:
    The Telegraph, Wilderer, Giraffen, Kenia