17:10 18 September 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1451
    Abonnieren

    Die französische Wettbewerbsbehörde hat das amerikanische Unternehmen Apple mit einer Strafe von 1,1 Milliarden Euro für aus ihrer Sicht illegale Vertriebsvereinbarungen belegt, wie aus einer entsprechenden Mitteilung der Behörde hervorgeht.

    Der US-Technologieriese habe sich mit zwei Großhändlern abgesprochen und dadurch den Wettbewerb beeinträchtigt, so Behördenchefin Isabelle de Silva am Montag. Es handle sich um diverse Produkte von Apple wie iPad-Tablet, aber nicht um iPhones.

    Laut der Chefin der Behörde geht es dabei um die größte Geldstrafe, die bisher gegen einen wirtschaftlichen Akteur verhängt wurde.
    Die beiden Großhändler Tech Data und Ingram Micro sollen auch Strafen in Höhe von 76,1 bzw. 62,9 Millionen Euro zahlen. Die Untersuchung war von einer Beschwerde des Apple-Händlers eBizcuss aus dem Jahr 2012 ausgelöst worden.

    Vom US-Unternehmen gab es keine Reaktion auf die jüngste Entscheidung. Im vergangenen Quartalsbericht hatte der Konzern bereits mitgeteilt, dass es eine Strafe in Frankreich geben könnte. Apple weise die Vorwürfe kategorisch zurück, hieß es dort.

    Google bestraft

    Die wichtigsten US-amerikanischen Technologieunternehmen wie Google, Facebook, Apple und Amazon geraten inzwischen in Frankreich und anderen EU-Staaten wegen ihrer relativ niedrigen Steuerzahlungen verstärkt unter Druck.

    Ende 2019 hatte die französische Wettbewerbsbehörde gegen den Internetkonzern Google eine Strafe in Höhe von 150 Millionen Euro verhängt. 

    ak/mt/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Fall Nawalny: Deutsche Eliten und „Ausdruck eines Niedergangs“ – Experte Fischer knallhart
    Fall Nawalny: Deutschland und OPCW weichen Antworten auf Russlands Fragen aus – Lawrow
    Nord Stream 2: Versorgungsschiff „Iwan Sidorenko“ kehrt nach Kaliningrad zurück
    Tags:
    iPad, Geldstrafe, USA, Frankreich, Apple