06:54 09 April 2020
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    Corona-Pandemie breitet sich weiter aus – alle Entwicklungen (332)
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    China hat den dritten Tag in Folge keine neue Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41, wie die Nationale Gesundheitskommission am Samstag mitteilte.

    Das waren zwei neue Fälle mehr als am Vortag. Es war damit der bisher höchste Anstieg an sogenannten importierten Infektionsfällen, die nun bei 269 liegen. Dies schürt die Angst vor einer zweiten Infektionswelle zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Land gerade vom dem ersten Ausbruch allmählich erholt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigte der Volksrepublik gerade erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Normalisierung, da zahlreiche Unternehmen ihren Betrieb wieder aufgenommen hätten.

    Eingeschleppte Infektionsfälle

    Bei den eingeschleppten Infektionsfällen handelt es sich zumeist um chinesische Studenten, die in ihre Heimat zurückkehrten, weil in Europa und in den USA zur Eindämmung des Virus auch Universitäten geschlossen wurden.

    Diese Entwicklung führte zu einer Verschärfung der Quarantäne-Maßnahmen. So ordnete die Provinz Guangdong an, dass Einreisende bei ihrer Ankunft für 14 Tage in Quarantäne müssen. Mit den eingereisten Fällen stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen in China auf 81.008. Die Zahl der Todesfälle nahm um sieben auf 3255 zu. Alle neuen Todesfälle seien in der Provinz Hubei registriert worden, dem Zentrum des Virus-Ausbruchs in China.

    Das erneute Ausbleiben von Neuinfektionen im Inland veranlasste die Behörden, ihre strengen Beschränkungen für die Bürger zu lockern, Das galt auch Ausgeh-Verbote in Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei.

    Hoffnung auf eine Besserung

    Auch in Südkorea wuchs die Hoffnung auf eine Besserung der angespannten Lage. Zwar wurden mit 147 neuen Infektionen am Samstag mehr neue Fälle registriert als die 87 vom Tag zuvor, wie die zuständige Gesundheitsbehörde miteilte.

    Der grundsätzliche Abwärtstrend seit dem Höhepunkt mit 909 Neuinfektionen am 29. Februar hält aber an. Seit zehn Tagen wurden stets Neuinfektionen in Höhe von maximal um die 150 gemeldet. Die Behörden mahnten aber zur Vorsicht. Es gebe weiter Gruppeninfektionen, Infektionen aus dem Ausland und größere Massenausbrüche an Arbeitsplätzen. Insgesamt sind in Südkorea nun 8799 Infektionsfälle bestätigt.

    ai/rtr

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    Infektionen, Coronavirus, China