15:41 25 Oktober 2020
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    Das Olympische Komitee Australiens hat erklärt, seine Nationalmannschaft nicht zur Teilnahme an den Olympischen Spielen im Juli 2020 aufstellen zu können, undbereitet sich für 2021 auf die Olympischen Spiele vor.

    Wie  der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, zuvor sagte, soll die Entscheidung über die Verschiebung der Olympischen Spiele 2020 wegen des Coronavirus innerhalb von vier Wochen getroffen werden.

    „Das Olympia-Komitee Australiens hat heute morgen eine Telekonferenz abgehalten und einstimmig entschieden, dass das australische Team unter den sich verändernden Bedingungen sowohl im Inland als auch im Ausland nicht zusammengeführt werden kann“, heißt es in einer Erklärung auf der Webseite des Komitees.

    Nach seinen Angaben können australische Sportler, die überall in der Welt trainieren, im Hinblick auf die wegen des Coronavirus verhängten Einschränkungen, darunter auch für Flüge, nicht zusammengestellt werden.

    Laut der Erklärung des australischen Olmypia-Komitees müssen sich die australischen Sportler auf die Olympischen Spiele im Sommer 2021 vorbereiten.

    Das Olympische und das Paraolympische Komitee Kanadas gaben bekannt, sie würden ihre Sportler nicht zu Olympia 2020 schicken. Die Gremien forderten das IOC, das Internationale Paraolympische Komitee und die Weltgesundheitsorganisation nachdrücklich auf, die Olympischen Spiele um ein Jahr zu verschieben, teilte der offizielle Olympia-Nachrichtensender CBC mit. Es gehe nicht nur um die Gesundheit der Sportler, sondern auch um die Gesundheit der Gesellschaft insgesamt, heißt es in der Erklärung. Es wird auch die Bereitschaft bekundet, im Falle der Verschiebung der Spiele notwendige Hilfe zu leisten.

    Japans Premier Shinzo Abe schloss die Möglichkeit einer Verschiebung der Olympischen Spiele auf den Sommer 2020 nicht aus, falls es unmöglich sein sollte, die  Wettkämpfe „im vollen Format“ auszutragen. Damit kommentierte Abe laut der Agentur Kyodo die Erklärung von IOC-Präsident Thomas Bach, wonach eine definitive Entscheidung über Olympia 2020 in Tokio innerhalb von vier Wochen getroffen werde.  

    „Dies entspricht meiner Strategie der Austragung der Spiele im vollen Format. Auch wenn das umständlich ist, müssen wir in erster Linie an die Sportler denken. Und es ist nicht auszuschließen, dass der Beschluss über die Verschiebung gefasst werden muss“, zitiert die Agentur die Aussage des Premiers bei Parlamentsanhörungen.

    Japans Ex-Premierminister Yoshiro Mori, der mit der Organisierung der Spiele beauftragt wurde, lehnte die Möglichkeit einer Absage der Spiele ab, räumte aber ein, eine Verlegung werde während der kommenden Wochen in Betracht gezogen.

    ls/sb/rtr

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    Tags:
    Internationales Olympisches Komitee (IOC), Japan, Kanada, Australien