13:23 27 November 2020
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    Nachrichtenüberblick: USA streichen Hilfsgelder für Afghanistan; Hubei hebt Blockade auf; Union legt fünf Prozentpunkte zu; Kubaner dürfen nicht mehr ausreisen; Corona-Krise mindestens bis Ende des Jahres; Australiens Polizei sucht Toilettenpapier-Diebe

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    USA streichen Hilfsgelder für Afghanistan

    Wegen des Machtkampfs in der Regierung in Kabul streicht die US-Regierung Afghanistan eine Milliarde Dollar an Hilfsgeldern. Nach einem Besuch in Kabul teilte US-Außenminister Mike Pompeo mit, der Machtkampf habe den amerikanisch-afghanischen Beziehungen geschadet und entehre traurigerweise jene Afghanen, Amerikaner und Koalitionspartner, die ihr Leben und ihre Finanzen im Kampf für den Aufbau einer neuen Zukunft für dieses Land geopfert hätten. Pompeo drohte zugleich damit, die Hilfsgelder im kommenden Jahr um eine weitere Milliarde Dollar zu reduzieren.

    Hubei hebt Blockade auf

    In der zentralchinesischen Provinz Hubei, wo der Ausbruch des Coronavirus seinen Anfang genommen hatte, sollen erste Beschränkungen wie Reiseverbote in Kürze aufgehoben werden. Wie die Lokalregierung von Hubei heute mitteilte, sollen Menschen die Provinz ab Mittwoch um Mitternacht wieder verlassen dürfen. Ausgenommen ist jedoch noch die Millionenmetropole Wuhan, die besonders schwer betroffen war. Dort soll es ab dem 8. April wieder möglich sein, die Stadt zu verlassen.

    Union legt fünf Prozentpunkte zu

    Die CDU/CSU hat nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa in der Wählergunst kräftig zugelegt. Die Union liegt demnach bei 33,5 Prozent und gewann damit binnen einer Woche fünf Prozentpunkte hinzu. Das sei der beste Wert der Union seit der Bundestagswahl 2017, berichtet die „Bild“-Zeitung, die den Insa-Meinungstrend regelmäßig in Auftrag gibt. Erstmalig seit Anfang Juli 2018 hätte die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD, wenn am Sonntag gewählt würde, mit zusammen 48,5 Prozent wieder eine parlamentarische Mehrheit. Die SPD kommt auf 15 Prozent und gewann damit einen halben Punkt hinzu.

    Kubaner dürfen nicht mehr ausreisen

    Kuba hat in der Coronavirus-Krise seinen Bürgern die Ausreise vorerst untersagt. Das teilte der Ministerpräsident des Karibikstaates, Manuel Marrero, im Staatsfernsehen mit. Er begründete dies damit, dass zuletzt viele Kubaner in Länder gereist seien, die vom Coronavirus besonders betroffen seien, um dort Waren für den Verkauf in Kuba einzukaufen. Es gehe darum, die Gesundheit des Volkes zu schützen. Marrero gab auch eine einmonatige Schließung der Schulen bekannt.

    Corona-Krise mindestens bis Ende des Jahres

    Der Präsident des Weltärztebundes rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Krise. Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten, sagte Frank Ulrich Montgomery der Deutschen Presse-Agentur. Bis ein Impfstoff verfügbar sei, werde man das gesamte soziale Leben und Arbeitsleben umstellen müssen. Montgomery begrüßte die Einigung von Bund und Ländern auf eine Kontaktbegrenzung. Es sei ein großer Unterschied, ob Menschen durch staatliche Repression eingeschlossen würden – wie bei einer Ausgangssperre – oder ob sie es selber in der Hand hätten. Der Weltärztepräsident hatte sich zuvor gegen ein Ausgangsverbot ausgesprochen.

    Australiens Polizei sucht Toilettenpapier-Diebe

    Weil sie mehrere Packungen Toilettenpapier aus Supermärkten gestohlen haben sollen, sucht die australische Polizei nun nach zwei Männern. Sie werden für eine Serie von Raubzügen in den Vororten der Metropole Sydney verantwortlich gemacht, teilte die Polizei des Bundesstaats New South Wales heute mit. Auch in Australien sind Toilettenpapier und bestimmte Lebensmittel knapp in Zeiten der Corona-Krise. Panikkäufe haben mehrere Supermärkte landesweit dazu veranlasst, Kaufbeschränkungen einzuführen.

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