11:28 06 Juli 2020
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    Amurleopard-Kätzchen vor Waldbrand in Russlands Fernost gerettet – Fotos

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    Im Leopardenland-Nationalpark, einem Schutzgebiet im Fernen Osten Russlands, ist bei einer Rettungsaktion ein Amurleopardbaby gerettet worden, das beinahe bei einem Waldbrand gestorben sei.

    Über den Vorfall erfuhren Mitarbeiter des Nationalparks dank Angaben von einer Fotofalle.

    Darauf ist zu sehen, wie ein Kätzchen der seltensten Katzenart der Welt vor Flammen nicht weit vom Territorium des Parks flieht. Die Mitarbeiter konnten schnell reagieren und rechtzeitig das Feuer löschen. Dank operativen Handlungen der Menschen wurde das Tier gerettet.

    Waldbrände sind einer der Gründe, warum sich die Lebensräume von Tieren verkleinern: „Diese Aufnahmen haben uns überrascht“, so der Direktor des Nationalparks, Wiktor Bardjuk.

    „Sie zeigten die Situation mit den Bränden im Südwesten der Region Primorje“, sagte er weiter.

    Sie hätten gezeigt, wie gefährlich diese für seltene Tiere sein könnten, die schutzlos vor der zerstörenden Naturgewalt seien.

    Im Park wurde Ende März eine erhöhte Waldbrand-Warnstufe verhängt.

    Amurleopard

    Die Amurleoparden leben in Bergwäldern im Fernen Osten – im Grenzraum zwischen Russland, China und Nordkorea. Das ist die seltenste Leoparden-Unterart, die aktuell vom Aussterben bedroht ist. In Russland gibt es nur noch 87 Amurleoparden – im Nationalpark „Land des Leoparden“. Acht bis zwölf dieser Tiere gibt es in China.

    ak/tm/sna

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    Rettung, Waldbrand, Amurleopard, Fernost, Russland