13:18 27 November 2020
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    Coronavirus-Ausbruch: Aktuelle Entwicklungen zur neuartigen Lungenkrankheit (201)
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    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenski hat am Donnerstag in seiner Ansprache an die Nation eine Parallele zwischen der Coronavirus-Epidemie und dem Tschernobyl-Reaktorunglück gezogen.

    „Es ist wohlbekannt, dass die Behörden nach der Havarie im AKW Tschernobyl Menschen zur Teilnahme an der 1.-Mai-Demonstration aufgefordert hatten. Niemand hatte damals Angst, denn die ‘Radioaktivität ist unsichtbar’. Aber auch das Coronavirus ist unsichtbar“, wird Selenski auf der Webseite des Präsidenten zitiert. 

    “Wir versammeln keine Menschen – ganz umgekehrt.  Wir bitten euch inständig darum, zu Hause zu bleiben”, so Selenski.

    „Ich bitte euch noch einmal, erwachsen zu werden! Niemand wird Strände entführen, niemand wird Sand waggonweise wegbringen. Auch Parks werden nicht verschwinden. Spaziergänge müssen zurückgestellt werden. Und der Genuss von Schaschlyks könnte, Verzeihung, nach hinten losgehen“, resümierte Selenski.

    Nach neuesten Angaben sind in der Ukraine insgesamt 794 Coronavirus-Infizierte registriert worden. 20 Menschen starben, 13 sind geheilt. Die meisten Infektionsfälle wurden in den Gebieten Tschernowzy, Ternopol und Iwano-Frankowsk verzeichnet. Auf dem gesamten Staatsgebiet der Ukraine gilt bis zum 24. April der Ausnahmezustand. Verstöße gegen die angeordnete Quarantäne sollen strafrechtlich oder administrativ geahndet werden.

    ls/mt

     

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