03:53 14 Juli 2020
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    Die bekannten Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien führen erstmals seit 14 Jahren kaum Wasser. Dies teilte der Aufseher in Nationalpark Iguazú in Argentinien, Sergio Acosta, via Facebook mit. Er veröffentlichte entsprechende Bilder.

    „In den letzten Tagen sehen die Wasserfälle ganz anders aus als sonst: Die Wassermenge, die normalerweise 1.500 Kubikmeter pro Sekunde beträgt, fiel auf 280 und veränderte die Landschaft völlig“, schrieb Acosta auf Facebook. 

    Die größte und mächtigste Kaskade in einer Schlucht, die Teufelsschlund (Garganta del Diablo) genannt wird, ist 82 Meter hoch und bewegt sich inzwischen ganz ruhig in die Tiefe. Dabei war es früher unmöglich, sich ihr zu nähern, ohne von Kopf bis Fuß nass zu werden.

    Es gebe mehrere Gründe für dieses Phänomen, das seit 2006 nicht mehr beobachtet worden sei, hieß es.

    „Einer von ihnen sind die Staudämme am Iguazú-Fluss auf der brasilianischen Seite, die ihre Schleusen zur Energieerzeugung und zur Bewässerung geschlossen und dadurch die Zirkulation des Wasserflusses verändert haben. Dies kommt zu den Faktoren dazu, wie demFehlen intensiver Niederschläge in der Iguazú-Flusszone in den letzten zwei Monaten und dem globalen Klimawandel“, so Acosta.

    Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 275 einzelnen Kaskaden, mit einer Höhe von 60 bis 82 Metern. Auf dem Foto und in dem Video, die die Verwaltung der Nationalparks Argentiniens der Agentur RIA Novosti zur Verfügung stellte, ist zu sehen, dass anstelle der gewaltigenWasserfälle dünne Wasserströme von den Klippen herabfließen; einige Kaskaden sind völlig ausgetrocknet.

    Iguazú-Wasserfälle

    Es handelt sich um einen der schönsten Orte der Welt. Zahlreiche Inseln befinden sich auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Ungefähr die Hälfte der Wasserfälle läuft in einer Schlucht zusammen. Der U-förmige Teufelsschlund ist 82 Meter hoch, 150 Meter breit und 700 Meter lang und zweifellos die Hauptattraktion im Nationalpark. 

    pd/sb

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    Tags:
    Brasilien, Umweltkatastrophe, Umweltzerstörung, Umweltschutz, Wasserfall, Argentinien