12:47 29 Oktober 2020
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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat laut einer heutigen Behördenmitteilung Terroranschläge in Südrussland und Westsibirien vereitelt.

    Die Behörde informierte am Freitag über die Vereitelung von Terroranschlägen in der Region Stawropol im Süden Russlands und im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen (Jugra) in Westsibirien.

    IS-Zelle in Südrussland

    In der Region Stawropol wurde die Tätigkeit einer konspirierten Zelle der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) unterbunden, zu der ein Ortseinwohner und ein Bewohner der russischen Republik Dagestan im Nordkaukasus gehörten, die Angriffe auf Polizeibeamte und Terroranschläge auf Objekte mit größeren Menschenansammlungen geplant haben sollen.

    Demnach wurde in der Stadt Neftekumsk ein Verbrecher festgenommen. Der zweite leistete bewaffneten Widerstand und wurde neutralisiert. Es gibt keine Verletzten unter Zivilisten und Sicherheitsbeamten.

    Vor Ort wurden Gegenstände und Material zur Herstellung von Sprengsätzen, Waffen und verbotene extremistische Literatur gefunden und beschlagnahmt.

    Festnahmen in Sibirien

    In der westsibirischen Stadt Ljantor nahmen Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes FSB und des Innenministeriums Mitglieder einer Zelle der Terrororganisation „Kaukasus-Emirat“ (Imarat Kawkas) fest, die aus drei Ortsansässigen bestand. Diese sollen einen Terroranschlag in einem Einkaufszentrum der Stadt geplant haben.

    Bei ihnen wurden ein einsatzbereiter selbstgebastelter Sprengsatz, Komponenten für die Produktion von Sprengsätzen, Waffen und Munition beschlagnahmt.

    *Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

    ak/sb/sna

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Sibirien, Region Stawropol, Terroranschläge, FSB, Russland