23:15 25 Oktober 2020
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    Nachrichtenüberblick: Wallstreet mit Aktienhoch, US-Vorwahl in Wisconsin, Dänemark und Österreich mit Corona-Lockerungen, Bundesländer ersuchen Bundeswehr um Hilfe, Greenpeace fordert von Rüstungsindustrie Produktionsumstellung, Ex-Vatikan-Finanzchef Kardinal Pell von Missbrauchsvorwurf freigesprochen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Wallstreet New York: Corona-Hoffnungen sorgen für fulminanten Wochenstart

    Anzeichen für ein mögliches Abflachen der Corona-Pandemie haben der Wall Street einen kräftigen Schub beschert. Die wichtigsten Aktienindizes schnellten um bis knapp acht Prozent in die Höhe: Allein der US-Leitindex Dow Jones Industrial zog um 7,73 Prozent auf 22.679,99 Punkte an und bewegt sich nunmehr auf dem Niveau von Mitte März nach einer Talfahrt am Freitag.

    Nun doch US-Vorwahl in Wisconsin

    Trotz der Corona-Krise soll es im US-Bundesstaat Wisconsin am Dienstag nun doch die geplante Vorwahl geben. Das Oberste Gericht habe die angeordnete Verschiebung durch Gouverneur Tony Evers aufgehoben, so der Vorsitzende der Demokratischen Partei in Wisconsin, Ben Wikler. Die Entscheidung des Supreme Courts kam nur wenige Stunden nachdem Gouverneur Evers in letzter Minute die Verschiebung der Vorwahl um zwei Monate angeordnet hatte. „Ich kann nicht guten Gewissens zusehen und nichts tun“, hatte Evers zu dem kurzfristigen Schritt gesagt.

    Dänemark lockert Corona-Maßnahmen

    Kinderkrippen, Kindergärten sowie die unteren Jahrgangsstufen von Schulen sollen am 15. April wieder geöffnet werden, so die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Das komme Eltern zugute, die im Homeoffice dadurch mehr Ruhe bekämen. Es handele sich um „die erste vorsichtige Phase der Öffnung“.

    Österreichs Geschäfte öffnen, doch Ausgangsbeschränkung und Mundschutzpflicht

    Nach der Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten am 14. April sollen ab Anfang Mai in Österreich alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen. Die strengen Auflagen zum gebotenen Abstandhalten behalten weiter Gültigkeit – die Ausgangsbeschränkungen wurden bis Ende April verlängert und Schulen, Hotels, Gastronomiebetriebe bleiben bis Mitte Mai geschlossen. Keine Veranstaltungen bis Ende Juni und Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Bundeswehr kommt ohne Reservisten klar: Hunderte Amtshilfeersuchen der Länder

    300 Anträge auf Amtshilfe durch die Truppe in der Coronakrise gäbe es von Seiten der Kommunen, so der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn. Besonders gefragt sei Sanitätsmaterial, „von Schutzkleidung bis Schutzmasken“.

    Die Bundeswehr greife ein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien. Eine Zwangsverpflichtung von Reservisten sei ihm zufolge nicht notwendig. 180.000 aktive Soldaten und 15.000 Reservisten könnten den derzeitigen Bedarf gut abdecken. Zorn sprach sich ebenfalls für die Weiterführung der zwölf Auslandseinsätze der Bundeswehr aus - die Sicherheitslage in den Einsatzländern verändere sich durch Corona nicht zum Positiven.

    Greenpeace: Rüstungsindustrie sollte medizinische Güter produzieren

    Die deutsche Rüstungsindustrie sollte nach Ansicht von Greenpeace im Kampf gegen das Coronavirus ihre Produktion umstellen. Statt Rüstungsgüter herzustellen sollten sie dringend benötigtes medizinisches Material wie Beatmungsgeräte und medizinische Schutzkleidung fertigen, forderte die Organisation in einem am Dienstag verbreiteten offenen Brief. Zuletzt hatte Rheinmetall erklärt, die Montage medizinischer Instrumente zu prüfen.

    Kardinal Pell vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs freigesprochen

    Der wegen sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben verurteilte Kardinal George Pell kommt überraschend auf freien Fuß. Das höchste australische Gericht gab dem Berufungsantrag des 78-Jährigen statt. Der Ex-Finanzchef und einstige Nummer Drei des Vatikans, soll noch im Laufe des Tages aus der Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Nähe von Melbourne entlassen werden.

    ba/dpa/ae

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    Tags:
    Rüstungsindustrie, Vorwahlen, Aktien, Dänemark, Österreich, Wien, Coronavirus