05:54 24 Oktober 2020
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    Ein russisches Flugzeug vom Typ Su-35 soll laut der 6. US-Flotte ein amerikanisches Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon während des Fluges im internationalen Raum über dem Mittelmeer abgefangen haben.

    Demnach soll die Su-35 ein Manöver mit einer hohen Geschwindigkeit vor dem Flugzeug der amerikanischen Mission in einer Distanz von 25 Fuß (weniger als acht Metern) unternommen haben, was die Besatzung der P-8A Poseidon hätte gefährden können. Nach der Annäherung meldeten die US-Piloten eine Turbulenz.

    Das Abfangmanöver dauerte demnach etwa 42 Minuten. Laut US-Militärs war das Manöver „unsicher“ und „verantwortungslos“. Die 6. US-Flotte rief Russland dazu auf, gemäß internationalen Standards zu agieren. Demnach soll das Vorgehen der amerikanischen Maschine dem internationalem Recht entsprochen und die russische Aktion nicht provoziert haben.

    Bislang gibt es keine Kommentare aus dem russischen Verteidigungsministerium.

    Regelmäßige Patrouillenflüge 

    Die Fernfliegerkräfte Russlands absolvieren regelmäßig Patrouillenflüge über den neutralen Gewässern der Arktis, des Atlantiks, des Schwarzen Meeres und der Ostsee. Alle Einsätze erfolgen in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraumes, ohne dass dabei die Grenzen anderer Staaten verletzt werden, hieß es aus Moskau.

    ak/sb

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    Tags:
    Abfangen, P-8A Poseidon, Su-35, USA, Russland