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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat laut eigenen Angaben in der sibirischen Stadt Krasnojarsk einen Jugendlichen festgenommen, der einen bewaffneten Angriff auf eine Schule geplant haben soll.

    Festgenommen wurde ein Teenager, geb. 2006. Bei ihm wurden eine abgesägte Jagdschrotflinte mit Patronen, vermutlich selbstgemachte Sprengsätze sowie Kommunikationsmittel und persönliche Tagebücher beschlagnahmt, die Informationen über seine geplante Tat enthielten.

    Der Tatverdächtige gestand, dass er die Waffen für ein Schulmassaker brauchte. Die Attacke plante er ursprünglich nach seinen Worten etwa am 19. oder 20. April.

    Eine prozessuale Entscheidung soll nach der Analyse der beschlagnahmten Waffen, Munition und anderer Gegenstände und Dokumente getroffen werden.

    Frühere Festnahmen

    In der russischen Region Sachalin hatte im März der Inlandsgeheimdienst FSB zwei Studenten festgenommen, die eine Attacke auf eine Bildungseinrichtung geplant haben sollen. Diese (Jahrgang 2002 und 2003) sollen sich an der Propaganda im Netz für Terrorismus, Massenmorde und Suizid beteiligt haben.

    Im Februar waren in der russischen Stadt Saratow (Wolgagebiet) zwei Jugendliche festgenommen, die auch eine Attacke auf eine Bildungseinrichtung geplant haben sollen. Die beiden, geb. 2005, seien Mitglieder von Internet-Communitys gewesen, die für die Massenmord-Ideologie werben.

    ak/mt/sna

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    Tags:
    Attacke, Festnahme, Schule, Teenager, FSB, Krasnojarsk, Sibirien, Russland