00:01 30 September 2020
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    Laut dem italienischen Außenminister Luigi Di Maio erwarten die Behörden in den kommenden Wochen die Ankunft weiterer russischer Flugzeuge mit humanitärer Hilfe, die unter anderem Beatmungsgeräte umfassen wird.

    Nach Angaben von Di Maio seien seit dem 22. März fünf Flugzeuge mit humanitärer Hilfe aus Russland in Italien eingetroffen.

    „Das sind 330.000 Masken, 1000 Schutzanzüge, 10.000 Schnelltests, 100.000 gewöhnliche Tests, ein Labor für Analysen, drei Systeme zur Desinfektion von Oberflächen, drei Stationen zur Desinfektion großer Flächen und zahlreiche Beatmungsgeräte. Die Ankunft der neuen Beatmungsgeräte wird in den kommenden Wochen erwartet“, sagte Di Maio während einer Videokonferenz.

    Dabei sprach der italienische Außenminister auch von der Hilfe anderer Länder, darunter China und die USA, die nach Italien Fachärzte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geschickt hatten. Er listete auch sorgfältig die Hilfe von verschiedenen EU-Ländern auf und erinnerte an 10.000 Schutzmasken aus Litauen und an „Thermometer für Fernmessung und Desinfektionsmittel“ aus Lettland.

    Di Maio lehnte jedoch die Möglichkeit ab, dass die Unterstützung eines gewissen Landes das „Panorama der Allianzen, zu denen Italien historisch und kulturell gehört“, ändern könnte. Er nannte dies „undenkbar“ und betonte, dass Italien Unterstützung aus der ganzen Welt bekomme.

    In der letzten Woche hatte sich der italienische Generalstabschef Enzo Vecciarelli bei den russischen Militärs für ihre Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus bedankt.

    Russische Hilfe für Italien

    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am 21. März in einem Telefongespräch mit dem italienischen Premierminister Giuseppe Conte die Bereitschaft bekräftigt, operativ Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus zu leisten. 15 Flugzeuge der Luft- und Weltraumstreitkräfte Russlands haben bereits rund 100 russische Militärfachleute und Technik zum Kampf gegen das Coronavirus nach Italien befördert.

    Coronavirus in Italien

    Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden im Land bislang (Stand: 16. April) mehr als 168.000 Coronavirus-Fälle und über 22.000 Todesopfer registriert.

    ac/mt

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    Tags:
    Luigi Di Maio, Beatmungsgerät, Hilfe, Russland, Italien, Pandemie, Coronavirus