11:36 26 Oktober 2020
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    Der Ständige Vertreter Russlands bei internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, hat den Presseattaché der US-Botschaft in Moskau aufgefordert, die falsche Verbindung des Brandes im St. Stephansdom in Wien mit der Befreiungsoperation der sowjetischen Truppen im April 1945 zu erklären.

    Zuvor hatte eine Sprecherin der US-Botschaft, Rebecca Ross, in einem der Tweets über den Jahrestag der Befreiung Wiens Folgendes geschrieben:

    „Vor 75 Jahren haben sowjetische Truppen Wien von den Nazis befreit. Während des Krieges ist der berühmte Wiener Stephansdom durchgekommen, aber am 12. April 1945 wurde er durch einen Brand schwer beschädigt. Der Wiederaufbau wurde hauptsächlich durch Spenden der Österreicher finanziert“, schrieb Ross.

    ​​„Ausgehend vom Kontext (Tweet – Anm. d. Red.) hat man den Eindruck, dass die sowjetischen Truppen dem Dom Schaden zugefügt haben, während sie in Wirklichkeit alles getan haben, um das historische Zentrum von Wien um den Preis ihres Lebens zu retten. Das Feuer wurde von lokalen Plünderern verursacht. Ein Grund für die amerikanische Kollegin, dies zu erläutern und sich zu korrigieren?“, schrieb der ständige Vertreter Russlands als Antwort auf Ross‘ Beitrag auf Twitter.

    Historisches Datum - 13. April 1945

    Am 13. April 1945 eroberte die Rote Armee nach heftigen Kämpfen die Stadt Wien. Mehrere Tage lang kämpften sowjetische Truppen unter Einsatz von Angriffsgruppen um jedes Haus. Die Befreiung der österreichischen Hauptstadt erfolgte im Rahmen der Wiener Offensivoperation der Roten Armee, die vom 16. März bis 15. April 1945 durch Truppen der 2. und 3. Ukrainischen Front in Westungarn und Ostösterreich erfolgte. Die Kämpfe um die unmittelbaren Anmarschwege an Wien begannen am 5. April.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    US-Botschaft, Tweet, Befreiung, Rote Armee, Stephansdom, Wien