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    Zwei Bürger aus Neuseeland haben die Premierministerin des Landes, Jacinda Ardern, wegen der in der Corona-Krise eingeführten Ausgangsbeschränkungen verklagt.

    Wie die beiden Kläger am Samstag in einer Videoschalte vor dem High Court in Auckland sagten, seien die verhängten Beschränkungen rechtswidrig.

    Medienberichten zufolge verwies einer der Kläger darauf, dass ein Lockdown erst nach Rücksprache mit dem UN-Generalsekretär verfügt werden dürfe. Der andere argumentierte seine Klage damit, dass die Ausgangsbeschränkungen die Wirtschaft des Landes gefährden würden.

    Der Rechtsvertreter der Regierung erwiderte, dass die am 25. März eingeführten Einschränkungen auf keinen Fall mit einer Inhaftierung verglichen werden könnten. Was die Richterin betrifft, kündigte sie nach Medienberichten eine baldige Entscheidung an.

    Aktueller Stand

    Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch der neuartigen Coronavirus-Infektion Covid-19 als Pandemie eingestuft. Nach neuesten WHO-Daten sind in der Welt über zwei Millionen Ansteckungsfälle registriert worden. Mehr als 158.000 Menschen starben.

    Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität zählt man in Neuseeland momentan 1.422 Corona-Patienten und 11 Corona-Tote.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Anklage, Premierminister, Neuseeland, Einschränkungen, Pandemie, Coronavirus