08:16 09 Juli 2020
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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat laut eigenen Angaben einen jungen Einwohner der Ural-Region Tjumen festgenommen, der einen Massenmord in einer Bildungseinrichtung geplant haben soll.

    Festgenommen wurde ein Einwohner des Gebiets Tjumen, der 2001 geboren wurde. Er soll sich auf eine bewaffnete Attacke auf eine Bildungseinrichtung der Region vorbereitet haben.

    Bei dem Verdächtigen wurden demnach zwei Jagdflinten mit Patronen, zwei Jagdmesser, Ammoniumnitrat, Kommunikationsmittel sowie Internet-Vorschriften zur Herstellung von selbstgemachten Sprengansätzen beschlagnahmt.

    Die Tatabsichten wurden sowohl mit Aussagen des 19 Jahre alten Festgenommenen als auch von Zeugen bestätigt.

    Frühere Festnahmen

    Vergangene Woche hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB in der sibirischen Stadt Krasnojarsk einen 2006 geborenen Jugendlichen festgenommen, der einen bewaffneten Angriff auf eine Schule geplant haben soll.

    In der russischen Region Sachalin hatte im März der Inlandsgeheimdienst FSB zwei Studenten festgenommen, die eine Attacke auf eine Bildungseinrichtung geplant haben sollen. Diese (Jahrgang 2002 und 2003) sollen sich im Netz an Propaganda für Terrorismus, Massenmorde und Suizid beteiligt haben.

    Im Februar waren in der russischen Stadt Saratow (Wolgagebiet) zwei Jugendliche festgenommen worden, die ebenfalls eine Attacke auf eine Bildungseinrichtung geplant haben sollen. Die beiden, Geburtsjahr 2005, seien Mitglieder von Internet-Communitys gewesen, die für die Massenmord-Ideologie werben.

    ak/ae/sna

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    Tags:
    Festnahme, FSB