14:46 07 Juli 2020
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    Russische und europäische Sicherheitskräfte haben die Tätigkeit einer internationalen Gruppe unterbunden, die Personalien von zehntausenden Menschen in Banken Russlands und der EU gestohlen haben. Dies gab der Chef der russischen Abteilung der International Police Association (IPA), Generalleutnant Juri Schdanow, bekannt.

    „Wir kommunizieren ständig mit Kollegen aus unterschiedlichen Ländern, beraten uns miteinander. Außerdem beteiligen wir uns an Ermittlungen verschiedener Verbrechen internationalen Charakters, wenn die Täter und Geld migrieren“, sagte er. Zusammen mit der EU-Polizei „haben wir über die Staatsanwaltschaft Russlands ein großes Verbrechernetz ertappt, das Daten unserer Bürger gestohlen und diese in Servern in Europa aufbewahrt hat“

    „Gezielte Operation“

    Laut seinen Aussagen wurde circa vor einem Monat eine „gezielte Operation“ durchgeführt, bei der deutsche Polizeibeamte geholfen haben, ein kriminelles Netz aufzudecken, das sich außerhalb Russlands befand, und alle gestohlenen Informationen zu vernichten. Mit diesen Maßnahmen konnte man demnach verhindern, dass die Bürger, deren Daten gestohlen wurden, Schaden nahmen.

    „Zehn Menschen waren Teil der kriminellen Gruppierung. Entwendet wurden Bankangaben aus Russland und der EU, wie unter anderem aus Schweden und Deutschland und einer Reihe anderer Länder, das sind zehntausende Angaben“, so Schdanow.

    IPA

    Die 1950 gegründete International Police Association (IPA) ist die größte internationale Berufsvereinigung von Polizeibediensteten. Sie zählt mehr als 500.000 Mitglieder in 100 Staaten. Die Organisation beschäftigt sich auch mit der Verbesserung von Kontakten zwischen Polizeibeamten sowie der Beziehungen zwischen Sicherheitsstrukturen und Bevölkerungen.

    ak/ae/sna

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    Tags:
    Personalien, Banken, Diebstahl, Deutschland, Russland, EU