16:21 28 November 2020
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    In der Ukraine ist die Tätigkeit einer internationalen Gruppe aufgedeckt worden, die den Verkauf von neugeborenen Kindern nach China betrieben hat. Dies teilte der Vize-Chef des Innenministeriums, Anton Geraschtschenko, via Facebook mit.

    „Für ein Entgelt stellten die Übeltäter Dienstleistungen zur Lösung organisatorischer und rechtlicher Probleme im Zusammenhang mit Befruchtungs-, Geburts-, Papierkram- und Legalisierungsprozessen für den Export von Kindern aus der Ukraine zur Verfügung. Mit anderen Worten, sie verkauften Kinder ukrainischer Frauen für Geld nach China. So ein gewisser Supermarkt-Handel mit Neugeborenen“, schrieb er.

    Das kriminelle Schema wurde von einer Ukrainerin, der Chefärztin einer privaten Fortpflanzungsklinik, und ihrem Sohn geleitet. Außerdem waren zwei weitere Bürger der Ukraine und drei Chinesen am Kinderhandel beteiligt.

    So brachten ukrainische Leihmütter Kinder zur Welt - „für den Verkauf“. Dann wurden die Geburtsurkunden auf Namen der Käufer und ihrer fiktiven Ehefrauen neu registriert, wonach sie das Recht erhielten, Babys aus dem Land auszuführen.

    Gegen die Teilnehmer des kriminellen Schemas wurde ein Strafverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet. Wie Geraschtschenko erklärte, gebe es in der Ukraine keine vollwertige Regelung der Leihmutterschaft. Laut Gesetz sei sie nicht verboten.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Gesetz, Befruchtung, Verkauf, Neugeborene, Supermarkt, Leihmutterschaft, China, Ukraine