15:53 07 Juli 2020
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    Bei einem Unfall mit einer Nebelgranate sind im westafrikanischen Mali fünf deutsche Soldaten verletzt worden. Darunter sei ein „mittelschwer“ verletzter Soldat, teilte die Bundeswehr am Mittwoch mit. Die anderen seien leicht verletzt.

    Zu dem Vorfall kam es während einer Patrouille südlich von Gao am Vorabend in einem Fahrzeug des Typs Dingo. Es soll die Munition eines Soldaten ausgelöst worden sein, die Ursache war zunächst unklar. Die Verletzten wurden in Sanitätseinrichtungen in Gao gebracht und medizinisch versorgt. Die Soldaten gehören zur UN-Stabilisierungsmission Minusma in Mali.

    Die Kernaufgaben der Mission sind es, die Waffenruhevereinbarungen und die vertrauensbildenden Maßnahmen zwischen den Konfliktparteien sowie die Umsetzung des Abkommens für Frieden und Aussöhnung in Mali zu unterstützen. Der Deutsche Bundestag hatte im Januar 2016 auf Antrag der Bundesregierung eine Erweiterung des deutschen Engagements beschlossen. Für die Beteiligung der Bundeswehr gilt eine Obergrenze von 1100 Soldaten.

    Nach Angaben der Bundeswehr hatte sich die deutsche Präsenz anfangs auf Stabspersonal, Verbindungsoffiziere sowie Flugzeuge zum Transport und zur Luftbetankung beschränkt. Später wurde eine Aufklärungskompanie entsandt, die mit unbemannten und unbewaffneten Aufklärungsdrohnen des Typs Heron und Spähpanzern des Typs Fennek ausgerüstet ist. Hinzu kommen Sicherungskräfte, Versorgungs- und Sanitätskräfte sowie Fernmelder. Das Mandat erlaubt auch den Einsatz von Waffen.

    leo/dpa/ae

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    Mission, UN, Bundeswehr, Verletzte, Granate, Unfall, Mali, Soldaten, Deutschland