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    Trump glaubt an komplette Rückkehr zur Normalität; Jedem Zweiten geht Lockerung zu schnell; RKI ändert Ansteckungsrate; Hisbollah in Deutschland verboten; Tesla Chef nannte Corona Beschränkungen faschistisch; Urteilsverkündung nach Christchurch-Attentat verschoben

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Trump glaubt an komplette Rückkehr zur Normalität

    US-Präsident Donald Trump glaubt nicht, dass die Corona-Pandemie das Leben in den USA dauerhaft verändern wird. Trump sagte in Washington, er rechne mit einer 100-prozentigen Rückkehr zur Normalität im Land. Er wolle, dass es so werde, wie es war. Und dies werde schneller gehen, als viele erwarteten. Trump äußerte sich erneut auch zuversichtlich, dass die Wirtschaft sich bereits gegen Ende des Jahres dramatisch von der Corona bedingten Krise erholen werde.

    Jedem Zweiten geht Lockerung zu schnell

    Jedem zweiten Deutschen geht die Lockerung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu schnell. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur vertraten 49 Prozent diese Meinung. Nur 15 Prozent sagten dagegen, die Einschränkungen des öffentlichen Lebens würden zu langsam zurückgenommen. 28 Prozent sind mit dem eingeschlagenen Tempo zufrieden, acht Prozent machten keine Angaben.

    RKI ändert Ansteckungsrate 

    Das Robert Koch-Institut hat die Ermittlung der Ansteckungsrate mit dem neuen Coronavirus geändert. Den am Mittwoch veröffentlichten RKI-Schätzungen zufolge liegt die sogenannte Reproduktionszahl bei 0,75 (Datenstand 29. April, 0.00 Uhr). Das bedeutet, zehn Infizierte stecken im Schnitt 7,5 Menschen an. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt somit leicht. Seit Mittwoch nutzt das RKI ein sogenanntes Vier-Tage-Mittel für die Schätzung der aktuellen Neuinfektionen und damit auch der Reproduktionszahl. Zuvor wurde ein Drei-Tage-Mittel genutzt. 

    Hisbollah in Deutschland verboten

    Die Anhänger der libanesischen Hisbollah müssen ihre Aktivitäten in Deutschland einstellen.

    Bundesinnenminister Horst Seehofer verhängte heute ein Betätigungsverbot gegen die schiitische Islamisten-Vereinigung, wie zuerst die „Bild“ berichtete und ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage mitteilte.

    Tesla Chef nannte Corona Beschränkungen faschistisch

    Tesla-Chef Elon Musk hat die kalifornischen Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise öffentlich als „faschistisch“ beschimpft. Dem milliardenschweren Konzernlenker brannten wohl in der Telefonkonferenz zu Quartalszahlen die Sicherungen durch. Seine Meinung sei, die Menschen würden durch die Maßnahmen in ihren Häusern eingesperrt und ihre Rechte nach der Verfassung verletzt, schimpfte Musk in der Nacht. Wer zu Hause bleiben wolle, solle nicht gezwungen werden, rauszugehen. Aber, den Leuten zu sagen, dass sie ihr Haus nicht verlassen dürfen, dass sie dann festgenommen werden, das sei faschistisch, das sei nicht demokratisch, fuhr Musk zu der kalifornischen Maßnahme fort.

    Urteilsverkündung nach Christchurch-Attentat verschoben

    Mehr als ein Jahr nach dem Terroranschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch lässt der Termin für eine Urteilsverkündung weiter auf sich warten. Eine für heute geplante Anhörung vor Gericht wurde wegen der Einschränkungen in der Corona-Krise auf den 2. Juni verschoben, wie Richter Cameron Mander mitteilte. Der wegen des Attentats angeklagte Rechtsextremist hatte sich am 26. März in einer Videoschalte überraschend schuldig bekannt. Dem 29-jährigen Australier werden 51 Morde, 40 versuchte Morde sowie Terrorismus zur Last gelegt. Ihm droht lebenslange Haft. Das Attentat vom 15. März 2019 war das schlimmste Gewaltverbrechen in der jüngeren Geschichte des Pazifikstaates.

    mk/dpa/ae

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    Tags:
    Hisbollah, Deutschland, Donald Trump, USA