22:51 27 September 2020
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    In der US-amerikanischen Stadt Anacortes hat sich ein Seehund-Weibchen offenbar in einen Hinterhof verirrt und beschlossen, für einige Tage dort zu bleiben, berichtet das Nachrichtenportal Vice.

    Als sich der Lehrer Spencer Andrich aus der am Pazifik gelegenen Stadt Anacortes im US-Bundesstaat Washington laut seinen Aussagen auf einen Online-Unterricht vorbereitete, sichtete er einen gigantischen Seehund in der Nähe seines Hauses. Das Tier soll sich sehr friedlich benommen und versucht haben, ins Haus zu gelangen.

    Der Mann kontaktierte demnach Ralph Downes, der beim Washington Department of Fish and Wildlife tätig ist. Wie sich herausstellte, war die Seehündin der Behörde bereits bekannt. Das Weibchen namens Elsie May (es hatte entsprechende Markierungen an den Flossen) sei gesellig und habe keine Angst vor Menschen oder Autos.

    Die Seehündin verbrachte laut dem Portal drei Tage auf dem zum Haus gehörenden Grundstück, dann machte sie sich wieder aus dem Staub.

    Der Hauseigentümer sagte dabei:

    „Während der Quarantäne-Zeit, wenn man keine Menschen sehen kann, war es bestimmt eine angenehme Interaktion. Sie hat den passenden Zeitpunkt gewählt, um (mich) zu besuchen.“

    Die meiste Zeit verbringen Seehunde im offenen Wasser. Sie können zwei Stunden lang unter Wasser bleiben und kommen nur für einige Minuten an die Oberfläche. Im Frühling vollzieht sich bei den Tieren der Fellwechsel – in dieser Zeit ist es wichtig, dass die Seehunde in Ruhe auf den Sandbänken liegen können.

    ak/ae

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