01:08 28 Oktober 2020
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    Die Hamburger Polizei hat am Freitagabend eine nicht genehmigte Versammlung auf der Reeperbahn aufgelöst. Mehrere Hundert Menschen offenkundig aus dem linken Spektrum hatten sich auf der Amüsiermeile trotz eines coronabedingten Versammlungsverbots eingefunden und antifaschistische Slogans skandiert.

    Die Polizei forderte die Teilnehmer auf, die Reeperbahn zu verlassen, und drohte mit dem Einsatz von Wasserwerfern. Die Menge kam der Aufforderung schleppend nach.

    Ursprünglich hatten Linksextremisten für Freitagabend zu einer «revolutionären 1. Mai-Demo» aufgerufen. Der Aufzug war allerdings untersagt worden.

    In Berlin zogen Hunderte unerlaubt im Stadtteil Kreuzberg durch die Straßen. Nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizisten, vereinzelt flogen Flaschen, Feuerwerk wurde gezündet, Sprechchöre gegen die Polizei skandiert. Einsatzkräfte mit Helmen zogen Einzelne aus der Menge, es gab Widerstand gegen die Festnahmen.

    In der Corona-Krise sind größere Ansammlungen von Menschen verboten. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen ist derzeit eine Straftat. Linke und Linksautonome hatten im Internet zu spontanen Kundgebungen aufgerufen.

    ta/dpa

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