01:11 19 September 2020
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    In Japan wollen Zoos und Aquarien vor dem Hintergrund der Corona-Einschränkungen die einsamen Menschen und Tiere mit Live-Schaltungen und Videos unterhalten und ihnen somit ein wenig Trost spenden, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag meldete.

    So zeigt der weltberühmte Ueno Zoological Garden in Japans Hauptstadt Tokio auf dem Kurznachrichtendienst Twitter Bilder und Videos von Tieren und erfreut sich bereits mehr als einer Million Nutzer. Doch scheinbar finden nicht nur die Menschen beim Anblick von Tieren Trost. Angeblich geht das umgekehrt auch Aalen so.

    Bitte den Aalen zuwinken

    „Die Tiere sehen keine Besucher mehr außer den Pflegern und fangen an, die Menschen zu vergessen“, schreibt das Sumida-Aquarium in Tokio auf Twitter.

    So hätten Gartenaale plötzlich begonnen, sich im Sand zu verstecken, wenn die Pfleger vorbeikommen. Um dagegen was zu tun, bitte das Aquarium mit einer „Notfall“-Aktion die Menschen nun um Hilfe: Diese sollten doch bitte ihr Gesicht den Gartenaalen über den Chat-Dienst FaceTime zeigen und den Tieren zuwinken.

    Hierzu sollen vor dem Aquarium mit den Aalen Tablets aufgestellt werden, auf denen sich die virtuellen Besucher etwa fünf Minuten per Videochat einwählen können. Und für den Fall, dass die Aale doch nicht darauf reagieren und rauskommen, bitte man schon mal vorab um Verzeihung.

    pd/mt

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    Tags:
    Tiere, Zoo, Japan