04:19 29 Oktober 2020
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    Die französische Regierung hat einen neuen Online-Auftritt gerechtfertigt, auf dem sie ausgewählte Medienberichte über die Corona-Pandemie zur Lektüre empfiehlt.

    Nach Ansicht der Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye seien in der letzten Zeit falsche und sogar gefährliche Informationen über die Corona-Pandemie kursiert. Darum würde die Regierungswebseite den Bürgern eine Möglichkeit bieten, geprüfte Informationen über Coronavirus zu finden, so Ndiaye.

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    © Sputnik / Алексей Майшев

    Allerdings bleibt das Projekt eher umstritten. Wie die französische Tageszeitung „Le Figaro“ schrieb, schätzten die Journalisten es nicht, dass die Regierung Informationen mit einer Art Qualitätslabel versehe.

    Ndiaye sagte auch, dass das Medien-Angebot der Regierung enden würde, wenn die Corona-Krise vorbei sei. Außerdem gebe es Kriterien für die Auswahl der Berichte - so müssten die Medien seit mindestens zwei Jahren eine eigene Rubrik für das sogenannte Fact-Checking haben.

    Coronavirus-Pandemie

    Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

    Weltweit wurden laut der Johns-Hopkins-Universität (JHU) bereits mehr als 3,3 Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 241.193 Todesopfer registriert. In Frankreich zählt man momentan 167.305 Ansteckungsfälle. Davon sind bisher 24.597 Patienten gestorben.

    ac/mt/dpa

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