13:29 14 August 2020
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    Westlich der japanischen Insel Kyushu hat sich am Sonntag ein Erdbeben der Stärke 6,0 ereignet. Dies gab die Meteorologische Agentur des Landes (JMA) auf ihrer offiziellen Webseite bekannt.

    Demzufolge wurde der Erdstoß um 20:54 Ortszeit (13:54 MESZ) registriert. Der Erdbebenherd habe in zehn Kilometer Tiefe gelegen. Es habe keine Tsunami-Gefahr gegeben.

    Darüber hinaus seien Beben mit maximaler Magnitude drei in den Präfekturen Kagoshima, Saga, Kumamoto, Miyazaki und Nagasaki festgestellt worden.

    Wenige Minuten später kam es nach JMA-Angaben in derselben Region zum zweiten Erdstoß. Dessen Stärke habe 4,7 auf der Richter-Skala betragen.

    Geologische Bruchzone 

    Japan liegt an der geologischen Bruchzone von vier tektonischen Platten der Erdkruste. Die Kontinentalplatten reiben aufeinander, was zu Ausbrüchen von Vulkanen führt und die Erde beben lässt.

    Eines der schwersten Erdbeben in Japans Geschichte ereignete sich 2011 bei Fukushima. Es hatte eine Stärke von 9,0 auf der Richter-Skala und verursachte einen Tsunami.

    mo/mt

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    Erdbeben, Japan