04:19 29 Oktober 2020
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    Bei einem angeblichen Invasionsversuch „terroristischer Söldner“ an der Küste von Venezuela sollen nach Angaben der venezolanischen Regierung acht Menschen getötet und zwei festgenommen worden sein.

    Auch ein großes Arsenal an Waffen sei sichergestellt worden, sagte der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello, am Sonntag im venezolanischen Fernsehen:

    „Sie waren bereit, Aktionen gegen Institutionen und Personen auszuführen.“ 

    Dahinter steckten nach seinen Worten Kolumbien, von wo aus die Schnellboote gestartet seien, und die Vereinigten Staaten. Einer der Festgenommenen habe für die US-Antidrogenbehörde DEA gearbeitet.

    La Guira, 30 Kilomter von der Hauptstadt Caracas entfernt, wo die Gruppe gelandet sein soll, ist einer der am besten gesicherten Häfen Venezuelas; die Landgrenze mit dem Nachbarn Kolumbien dagegen schwer zu kontrollieren. „Irgendetwas passt nicht. Vielleicht war es ein Krieg zwischen Drogenkartellen, aber eine Terroristen-Invasion scheint es nicht zu sein“, schrieb General und der ehemalige Minister Hebert García auf Twitter.

    Das einst reiche Venezuela steckt in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Das südamerikanische Land mit den größten bekannten Erdölreserven der Welt gilt zugleich als einer der korruptesten Staaten weltweit.

    jeg/dpa

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