01:29 02 Dezember 2020
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    Die südkoreanische Regierung wird das Unternehmen Mercedes-Benz Korea mit einer Strafe von 77,6 Milliarden Won (58 Millionen Euro) belegen. Auch der Autohersteller Porsche ist betroffen. Dies meldet die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Umweltministerium. Grund dafür seien Abgasmanipulationen im Zeitraum zwischen 2012 und 2018.

    Demnach soll die südkoreanische Abteilung des deutschen Autoherstellers Mercedes-Benz gefälschte Abgas-Berichte über zwölf Modelle vorgelegt haben, darunter auch C200d, GLC220 d 4Matic, GLD250 d 4Matic und ML250 BlueTEC 4Matic, die zwischen 2012 und 2018 verkauft wurden.

    In dieser Zeitperiode wurden laut dem Bericht insgesamt 37.154 Autos von diesem Typ in Südkorea vertrieben.

    Strafen für Nissan und Porsche

    Agentur meldet weiter, dass den südkoreanischen Abteilungen von Nissan und Porsche auch Strafen im Wert von 900 Millionen Won (mehr als 680.000 Euro) bzw. einer Milliarde Won (mehr als 755.000 Euro) für die Abgasmanipulationen drohen würden. Betroffen seien die Diesel-Modelle Qashqai und Macan S.

    All drei Unternehmen setzten demnach eine illegale Software bei ihren Autos ein, um das Niveau der Abgasrückführung zu manipulieren. Mit Hinblick auf Mercedes-Benz waren Yonhap zufolge die Abgaswerte um das 13-fache höher als erlaubt. Die Agentur berichtet am Mittwoch, dass das Umweltministerium plane, Anklagen zu erheben und die betroffenen Modelle zurückzurufen.

    ak/ae

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    Tags:
    Strafe, Südkorea, Porsche, Nissan, Mercedes-Benz, Abgas-Manipulationen