03:03 26 Oktober 2020
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    Wissenschaftler von dem University College London haben die Daten von mehr als 7.500 Menschen mit COVID-19 untersucht und 198 kleine Veränderungen im Genom des neuartigen Coronavirus entdeckt. Die Ergebnisse der Studie haben sie in der Fachzeitschrift „Infection, Genetics and Evolution“ veröffentlicht.

    „Wir haben uns auf Mutationen, die mehrmals unabhängig voneinander auftraten (Homoplasie), konzentriert und 198 gefilterte wiederkehrende Mutationen im SARS-CoV-2-Genom gefunden“, heißt es in dem Artikel.

    Die Forscher stellen fest, dass fast 80 Prozent der wiederkehrenden Mutationen zu verschiedenen Veränderungen auf Proteinebene führten, was auf eine mögliche fortlaufende Anpassung von SARS-CoV-2 hindeuten könne.

    Nachdem die Forscher 7.666 Proben des Virusgenoms untersucht hatten, bestätigten sie die Version, dass die SARS-CoV-2-Pandemie Ende 2019 begann, was auch der Zeit entspreche, zu der der Mensch infiziert worden sei.

    Aufgrund der geographischen Breite rekapituliert die genetische Vielfalt des Virus in mehreren Ländern einen großen Teil seiner weltweiten genetischen Vielfalt.

    Die Forscher identifizieren Regionen des SARS-CoV-2-Genoms, die bis heute weitgehend unveränderlich geblieben seien, und andere, die bereits Diversität angesammelt hätten.

    Coronavirus-Pandemie

    Die Coronavirus-Pandemie, die sich aus der chinesischen Stadt Wuhan verbreitet hatte, betraf fast jedes Land der Welt. Nach den neuesten WHO-Daten (Stand 06.05, 16 Uhr) überstieg die Zahl der Infizierten 3,5 Millionen, mehr als 245.000 starben.

    sm/gs

     

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    Tags:
    Mutationen, Genom, Coronavirus