20:04 26 November 2020
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    Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) den Iran erschüttert. Bei der ausgebrochenen Panik wurden mindestens zwei Menschen getötet und 23 weitere verletzt, wie die Agentur Fars unter Berufung auf die Behörden meldet. Im Westen des Landes wurde eine mehr als 1500 Jahre alte Zitadelle beschädigt.

    Das Epizentrum lag laut den iranischen Seismologen an der Grenze der Provinzen Teheran und Mazandaran in sieben Kilometer Tiefe.

    „Ein 60-Jähriger erlag einer Verletzung, die er bei der Flucht erlitt“, teilte Modschteba Chaledi, Sprecher des iranischen Rettungsdiensts, dem Sender IRIB mit. 23 weitere Personen wurden laut Fars - die meisten ebenfalls auf der Flucht - verletzt.

    Laut einem Sputnik-Korrespondenten waren die Erdstöße in der Hauptstadt Teheran kaum zu spüren. Im Westen des Landes waren die Folgen offenbar schwerer: Nach Angaben der Agentur Mehr wurde die mehr als 1500 Jahre alte Festung Falak-ol-Aflak in der Stadt Chorramabad beschädigt.

    Eine Videoaufnahme zeigt tiefe Risse in den Wänden der Zitadelle, die noch während der persischen Dynastie der Sassaniden (224 bis 651) erbaut und 2010 restauriert worden war.

    leo/ae

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    Tags:
    Zitadelle, Verletzte, Sachschaden, Tote, Erdbeben, Iran