00:10 24 Oktober 2020
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    Am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner Park Tiergarten hat am heutigen Morgen eine Kranzniederlegung stattgefunden, an der sich unter anderem der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, beteiligte.

    An der Zeremonie, die am Tag der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus stattfand, nahmen auch die Chefs der diplomatischen Missionen Armeniens und Moldawiens, Aschot Smbatjan und Oleg Serebrian, und der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, teil.

    Aufgrund der verhängten Corona-Einschränkung war die Zahl der Gäste auf 50 begrenzt, allerdings gab es mehr Teilnehmer. Alle Menschen sollen den Angaben zufolge die vorgeschriebene Distanz befolgt haben.

    In jeder sowjetischen Familie ehre man dieses Datum, weil dieser Tag zum genetischen Code unserer Nation gehöre, so der russische Botschafter in Deutschland gegenüber dem TV-Sender ZDF. Die Rote Armee habe aus verschiedenen Nationalitäten, Völkern und Völkerschaften bestanden. Netschjaew betonte, dass viele in gemeinsamen Grabstätten in Deutschland ruhten. Hier gebe es mehr als 4000 Grabstätten und Ehrenmale, 800.000 sowjetische Bürger seien dort beigesetzt worden. Er bedankte sich bei den deutschen Kollegen und Behörden für die Pflege der Ruhestätten.

    Die ukrainische Botschaft hat die Kränze separat am Ehrenmal niedergelegt. Die Zeremonie begann eine Stunde später.

    ak/ae/sna

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    Tags:
    Kranzniederlegung, Gedenkfeier, Sergei Netschajew, Berlin, Deutschland