19:15 28 Oktober 2020
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    Die Italienerin Silvia Romano, die im November 2018 in Kenia verschleppt worden ist, ist wieder frei und am Sonntag mit dem Flugzeug nach Rom zurückgekehrt. Dies berichten zahlreiche internationale Medien am Montag.

    Romano war in Kenia als Mitarbeiterin der Hilfsorganisation „Africa Milele“ tätig. Die damals 23-jährige Frau wurde von bewaffneten Männern in dem abgelegenen kenianischen Distrikt Kilifi entführt. Medienberichten zufolge sprachen die Angreifer Somali.

    Freilassung 

    Im Januar tauchte ein Video mit Romano auf, sie gab an, in guter Verfassung zu sein. Danach begann der italienische Geheimdienst, ihre Freilassung mit der extremistischen somalischen Gruppe „Al-Shabab“ zu verhandeln. Der Freikauf der Geisel soll am Freitag in der Nähe der somalischen Hauptstadt Mogadischu stattgefunden haben. Italienischen Medien zufolge wurden die Verhandlungen mit Extremisten von somalischen und türkischen Geheimdiensten unterstützt.

    Polizeipatrouille in Niger (Archivbild)
    © AFP 2020 / ISSOUF SANOGO (ARCHIVFOTO)

    Neben ihren Verwandten wurde Romano am Flughafen vom italienischen Premierminister Giuseppe Conte und Außenminister Luigi Di Maio empfangen. Sie stieg mit Kopftuch und einem grünen traditionellen Gewand aus dem Flugzeug. Vom Flughafen sei sie zur Staatsanwaltschaft gefahren, um mit den Ermittlern zu sprechen, die sich mit ihrer Entführung befassten, hieß es.

    pd/sb

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    Tags:
    Entführung, Italien, Kenia