09:35 03 Dezember 2020
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    Es gibt laut dem Direktor für Notsituationen im Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation im Östlichen Mittelmeerraum, Richard Brennan, keine Hinweise auf signifikante Mutationen bei dem neuartigen Coronavirus.

    „Aktuell sehen wir keine Hinweise auf signifikante Mutationen dieses Virus“, sagte Brennan während einer Pressekonferenz.

    Er fügte hinzu, dass die WHO mit vielen Forschungsorganisationen in der ganzen Welt zusammenarbeite und Tausende von Coronavirus-Proben analysiere, um die Nukleotidsequenz des Genoms zu entschlüsseln.

    Nach Brennans Meinung könne eine große Anzahl von Infizierungen in einigen Teilen der Welt, beispielsweise in Norditalien, auf die Bevölkerungsdemographie zurückzuführen sein. Ältere Menschen seien nach einer Infizierung wegen anderer ernsthafter Krankheiten anfälliger für Komplikationen. Darüber hinaus können hohe Infizierungssraten in einigen Ländern mit einer großen Anzahl von Coronavirus-Tests verbunden sein.

    Wissenschaftler in der ganzen Welt sind sich noch nicht einig über das Thema Coronavirus-Mutationen.

    Es wurde zuvor berichtet, dass indische Forscher 11 verschiedene Arten von Coronavirus entdeckt hätten, von denen eine Art - das A2a - fast alle anderen ersetzte, um in verschiedenen geografischen Regionen dominant zu werden, während Wissenschaftler aus Großbritannien über etwa 200 Mutationen von Covid-19 berichteten.

    Virus-Subtypen

    Chinesische Forscher betonten, dass seit dem Ausbruch der Krankheit in China etwa 150 Veränderungen bei der neuen Form des Coronavirus aufgetreten seien. Sie teilten das Virus in zwei Subtypen ein, L und S, die sich durch ihre Aggressivität auszeichnen.

    Am 31. Dezember 2019 hatten die chinesischen Behörden die Weltgesundheitsorganisation über einen Ausbruch einer unbekannten Lungenentzündung in der Stadt Wuhan im zentralen Teil des Landes (Provinz Hubei) informiert. Die Fachleute stellten fest, dass der Erreger der Krankheit ein neues Coronavirus war, später wurde die Krankheit offiziell Covid-19 genannt.

    Der renommierte russische Wissenschaftler Prof. Dr. med. Armais Kamalow, Direktor des medizinischen Forschungs- und Bildungszentrums der Moskauer Staatlichen Universität, verdienter Wissenschaftler der Russischen Föderation und Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, ist sich sicher, dass das Virus mutiert. Er betonte, dass es in einigen Ländern ein Coronavirus gab, aber nachdem es Russland erreicht hatte, sei es etwas anders geworden. Jetzt versuchen Virologen und Immunologen, seine Natur zu verstehen.

    Corona: Aktueller Stand

    Am 11. März hatte die Weltgesundheitsorganisation den Ausbruch einer neuen Coronavirus-Infektion Covid-19 als Pandemie eingestuft. Nach den neuesten Daten wurden weltweit mehr als vier Millionen Infizierungsfälle registriert, über 286.000 Menschen sind gestorben.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Weltgesundheitsorganisation (WHO), Russland, Wuhan, China, Forscher, Mutationen, Coronavirus