03:43 14 Juli 2020
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    Der Sommer ist noch nicht da, aber es gibt viele Kinder, die schon an die Winterzeit und den Nikolaus denken. Der Vorsitzende des Festausschusses St. Nikolaus, Peter Gerecke, legte gegenüber dpa offen, dass bereits etwa 1500 Briefe aus aller Welt beim Nikolauspostamt im saarländischen St. Nikolaus eingegangen seien.

    „Das ist mehr als sonst.“ Es seien darunter auch Nachzügler vom vergangenen Weihnachten. Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte er:

    „Es ist schön, wenn die Kinder jetzt auch mal auf andere Gedanken kommen.“

    Aus seiner Sicht werde das Nikolauspostamt immer bekannter. Zu Weihnachten 2019 hatten die ehrenamtlichen Mitarbeiter auf 26.568 Schreiben von Kindern aus insgesamt 41 Ländern geantwortet.

    Das Nikolaus-Team ist auf Post eingestellt:

    „Wir haben wegen Corona viel Zeit gehabt und das Briefpapier und den Sonderstempel schon entworfen.“

    Die Briefe von Kindern aus aller Welt würden aber erst zum Nikolaustag am 6. Dezember beantwortet, erläuterte Gerecke. Die für Mitte Juni geplante 750-Jahr-Feier des Ortes St. Nikolaus sei wegen Corona auf Mitte Juni 2021 verschoben worden.

    Alte Tradition

    Seit mehr als 50 Jahren schreiben Kinder „An den Nikolaus“ in dem kleinen Ort in der Gemeinde Großrosseln nahe der französischen Grenze. Nach Angaben der Deutschen Post ist es das älteste Nikolauspostamt in Deutschland. Die Partnerschaft zwischen dem Festausschuss und der Post besteht seit 1967. In Deutschland gibt es sieben Weihnachtspostfilialen, an die Kinder ihre Briefe an Weihnachtsmann, Christkind oder Nikolaus schicken können.

    ak/sb/dpa

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    Kinder, Coronavirus, Briefe, Nikolaus, Deutschland