15:48 07 Juli 2020
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    Die Rettungskräfte haben wegen der Überflutung im Gebiet Surxondaryo im Süden Usbekistans 900 Menschen in Sicherheit gebracht. Es soll keine Opfer gegeben haben. Das teilte der Pressedienst des kasachischen Zivilschutzministeriums am Donnerstag mit.

    Demnach ist der Wasserspiegel im Fluss Oltinsoy in dem besagten Gebiet nach tagelangen Niederschlägen am Mittwoch um 21.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MESZ) wesentlich angewachsen.   

    „Wegen des Hochwassers mussten 900 Anwohner zeitweilig evakuiert werden. Es gibt keine Opfer“, heißt es in der Mitteilung auf Telegramm.   

    Wie es weiter heißt, habe die Zivilschutzbehörde des Gebiets Surxondaryo 150 Rettungskräfte und 20 Einheiten Technik in das Notstandsgebiet geschickt.

    Die Verwaltung des Gebiets Taschkent teilte mit, dass der heftige Regen einen Schlammstrom ausgelöst habe. Mehrere Wohnhäuser seien überflutet worden. Berichte über Opfer oder Evakuierung von Menschen gab es zunächst nicht.

    Staudamm-Bruch in Usbekistan forderte vier Tote und Dutzende Verletzte

    Am 1. Mai war ein Staudamm in der Provinz Sirdaryo im Osten Usbekistans gebrochen. Nach Angaben des Zivilschutzministeriums kamen dabei vier Menschen ums Leben. Ein weiterer gelte als vermisst. 56 mussten ins Krankenhaus gebracht werden. 

    Der Staudamm-Bruch ereignete sich nach starkem Regen und Sturmwind und verursachte eine Überflutung. Laut Medienberichten wurden rund 70.000 Anwohner des im Jahre 2017 errichteten Sardoba-Staudamms in Sicherheit gebracht. Das durchgebrochene Wasser aus dem Stausee sei in den See Arnasoy der Provinz Jizzax umgeleitet worden.

    Die Überflutung habe auch das Nachbarland Kasachstan getroffen. Im Gebiet Turkestan mussten mehr als 31.000 Anwohner aus 14 Ortschaften in Sicherheit gebracht werden.     

    ns/ae/sna

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    Tags:
    Überflutung, Evakuierung, Bewohner, Russlands Zivilschutzministerium, Regen, Staudamm, Kasachstan, Usbekistan