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    Bei der diesjährigen Verleihung des Max Awards, mit dem das beste Dialogmarketing ausgezeichnet wird, konnten die Berliner Verkehrsbetriebe gleich dreimal Gold abräumen. Die Kampagne „Nächster Halt: Weltkulturerbe“ gewann in der Kategorie „Best in Show“.

    Markige Sprüche, witzige Wortspiele und eine gute Portion Selbstironie: Die Berliner Verkehrsbetriebe mögen vielleicht nicht immer durch Pünktlichkeit und reibungslosen Ablauf auffallen, mit ihrer Werbestrategie haben sie aber längst die Herzen der Menschen erobert, nicht nur in der Hauptstadt. „Weil wir dich lieben“ heißt es nicht umsonst.

    Diese Art von Dialogmarketing fand auch bei den diesjährigen Max Awards großen Anklang. Von den insgesamt 28 vergebenen Trophäen konnte sich die BVG drei goldene Awards sichern. In der Kategorie „Best in Show“, die den Teilnehmer mit den meisten Stimmen prämiert, gewann die BVG mit ihrem Spot „Nächster Halt: Weltkulturerbe“.

    In dem Clip, für den die BVG wie schon zuvor erfolgreich mit der Agentur Jung von Matt zusammengearbeitet hat, erklärt die BVG, warum sie es verdient hat, Weltkulturerbe zu werden. Konterkariert wird die Botschaft durch Bilder von überfüllten Straßenbahnen und kaputten Fahrkartenautomaten, dazwischen Kommentare in bester „Berliner Schnauze“. So viel Humor und Selbstironie wird belohnt: Der Spot erzielte eine Reichweite von 115 Millionen und einen Medienäquivalenzwert von 3,2 Millionen Euro.

    Zwei weitere goldene Awards gewann die BVG mit den Kampagnen „Dark-Ticket“ und „Mind the Gap“.

    Die beiden anderen goldenen Max Awards gingen in diesem Jahr an die Lufthansa in der Kategorie „KI im Kundendialog“ und an Digitas Pixelpark, die insgesamt die meisten Preise abräumte und zur „Agentur des Jahres“ gekürt wurde.

    Insgesamt wurden fünf goldene, neun silberne und vierzehn bronzene Max Awards verliehen. Unter den eingereichten Beiträgen traf eine Fachjury die Vorauswahl, über die endgültige Platzierung aber befanden die User im Online-Voting. In diesem Jahr hatten sich mit 5147 Usern so viele beteiligt, wie noch nie. Aufgrund der Corona-Krise wurden die Max Awards 2020 erstmalig auf einer digitalen Bühne verliehen.

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