23:28 12 August 2020
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    Ein junger Mann ist in Hamburg-Eilbek mal eben zum Bäcker gegangen, um sich ein Brötchen zu kaufen. Dabei ist ihm völlig entgangen, dass in seinem Rücken ein Messer steckte. Erst Passanten machten ihn auf seine lebensgefährliche Verletzung aufmerksam.

    Darüber berichteten mehrere deutsche Medien. Bei dem Verletzten soll es sich um einen 23-jährigen Vietnamesen handeln, der zuvor mit einem Landsmann aneinandergeraten war. Bei dem Handgemenge habe der Mann allem Anschein nach das Messer abbekommen.

    Nur wusste er davon selbst nichts und ging erst einmal zum Bäcker, wo eine Überwachungskamera ihn und das Messer in seinem Rücken filmte.

    Als er wieder draußen gewesen sei, hätten ihn mehrere Passanten endlich auf das Messer aufmerksam gemacht. Daraufhin sei ein Rettungswagen alarmiert worden. Zu dem Schock der Umstehenden mischte sich auch Unverständnis über das Vorgehen der Sanitäter, die das Messer vorerst im Rücken ließen und nur einen Verband anlegten.

    „Da das Messer möglicherweise eine große, stark blutende Wunde verursacht hat, aber zeitgleich auch das blutende Gefäß im Körper verschließt, wurde das Messer nicht gleich von den Rettungskräften am Einsatzort entfernt“, sagte ein Feuerwehrsprecher laut einem Bild-Bericht. Im Krankenhaus wurde der Mann dann einer Notoperation unterzogen.

    Die Polizei geht davon aus, dass sich Opfer und Täter gekannt hatten. Kurz nach der eingeleiteten Großfahndung konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Tatorts festnehmen.

    mka/gs

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    Tags:
    Polizei, Hamburg, Messerangriff