18:13 19 September 2020
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    Der südkoreanische Fußballclub FC Seoul hat sich neulich nach Vorwürfen seiner Fans für die Verwendung von Sexpuppen bei einem Geisterspiel entschuldigt. Darüber schreibt die „The Guardian“ am Montag.

    Nach Angaben des Clubs  waren die Sexpuppen unabsichtlich wegen eines Missverständnisses mit dem Lieferanten bestellt worden. Sie sollten als „Fans“ in der Zeit der Coronavirus-Pandemie dienen und auf den Tribünen den Schein einer Massenversammlung erwecken.

    Die K League ist die erste Fußballiga geworden, die seit Beginn der Pandemie ihre Spiele austragen kann, wodurch die Zuschauer aus aller Welt, denen es an Live-Fußball mangelt, die Eröffnung der Saison verfolgen können. Doch der Versuch der FC Seoul, einen Hauch von Realismus in das Spiel hineinzutragen, scheiterte nach der Kritik von Social-Media-Nutzern, die darauf hinwiesen, dass die Mannequins auf den Tribünen den Sexpuppen ähneln würden. 

    Club macht Puppen-Lieferant dafür verantwortlich

    Der FC Seoul erklärte seinerseits, dass er in dieser Situation das Opfer eines Irrtums sei, und behauptete, dass ihm vom Lieferanten versichert worden sei, dass die Puppen nicht für die sexuelle Nutzung gedacht seien.

    ao/mt

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    Tags:
    Zuschauer, Fans, Seoul, Südkorea, Fußball, Sexpuppen