00:08 27 Oktober 2020
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    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die außerordentliche Gefahr hingewiesen, die in diesem Sommer von Zecken ausgehe. Laut einer Mitteilung von Dienstag gibt es in diesem Jahr wegen des milden Winters mehr Zecken als in den Vorjahren.

    DRK-Bundesarzt Peter Sefrin zufolge hat die Zeckensaison diesmal schon im März begonnen. Er empfiehlt, das Laufen durch dichtes Unterholz und hohes Gras zu vermeiden und nach dem Aufenthalt im Freien Körper und Kleidung abzusuchen. Denn Zecken könnten durch Stiche die Hirnentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose übertragen. 

    Nach Angaben des DRK ist die Anzahl an FSME-Risikogebieten in Deutschland gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte Anfang des Jahres bekanntgegeben, dass ein Stadt- und ein Landkreis in Sachsen sowie ein Landkreis in Thüringen zusätzlich als Risikogebiete eingestuft wurden. Demnach gelten nun 164 Kreise als FSME-Risikogebiete, die meisten davon in Süddeutschland. Bei der Einstufung als Risikogebiet wird von den Erkrankungsdaten mehrerer Jahre ausgegangen. In diesen Regionen wird Menschen, die zum Beispiel in der Freizeit oder beruflich mit Zecken in Berührung kommen könnten, eine FSME-Impfung empfohlen.

    ls/sb/dpa

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    Robert-Koch-Institut, Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Deutschland