11:37 31 Oktober 2020
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    Ein Teenager soll im Februar in einem Massagesalon im kanadischen Toronto eine 24-Jährige erstochen haben. Da er mutmaßlich aus frauenfeindlichen Motiven gehandelt haben könnte, hat nun die Staatsanwaltschaft die Anklage auf Terrorismus ausgeweitet.

    Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der 17-Jährige mutmaßlich aus frauenfeindlichen Motiven gehandelt und sich von der sogenannten „Incel“-Bewegung habe leiten lassen, so die Polizei am Dienstag (Ortszeit).

    Der englische Begriff setzt sich aus „involuntary“ und „celibate“ zusammen und bezeichnet vorwiegend Männer, die unfreiwillig zölibatär leben und Hass auf Frauen sowie auf sexuell aktive Männer entwickeln.

    Vorwürfe gegen Teenager

    Der Teenager soll am 24. Februar in einem Massagesalon in Toronto eine 24-Jährige erstochen und eine weitere Frau sowie einen Mann verletzt haben. In der Polizeimitteilung heißt es, es gebe unterschiedliche Formen des Terrorismus.

    In diesem Fall habe es sich um eine ideologisch motivierte Gewalttat gehandelt, inspiriert von einer extremistischen Bewegung. Laut der Zeitung „Toronto Star“ ist es die erste Terrorismus-Anklage in Kanada in Verbindung mit „Incel“-Überzeugungen.

    ak/sb/dpa

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    Tags:
    Teenager, Klage, Toronto, Kanada