23:04 04 August 2020
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    Washington fordert seine Bündnispartner auf, nur „zuverlässige“ Ausrüstungen zur Übertragung von Informationen über 5G-Netze von diplomatischen Einrichtungen zu verwenden. Das heißt - auf chinesische Huawei- und ZTE-Geräte zu verzichten. Dies erklärte der US-Vize-Außenminister für Wirtschaftswachstum, Energie und Umwelt, Keith Krach.

    „Heute fordere ich alle unsere Verbündeten und Partner auf, sich unserer Forderung ‚sauberer‘ 5G-Kanäle für diplomatische Institutionen anzuschließen“, sagte er während eines Telefonbriefings.

    Krach erinnerte daran, dass der US-Außenminister Mike Pompeo Ende April die Initiative „saubere 5G-Kanäle“ in der Behörde angekündigt hatte. Dementsprechend sollten alle Informationen in 5G-Netzen, die von diplomatischen Vertretungen der USA empfangen oder gesendet werden, nur mit Hilfe „zuverlässiger“ Geräte übertragen werden. Dabei würden chinesische Huawei- und ZTE-Geräte zu den unzuverlässigen gezählt.

    US-Vorwürfe

    Die USA werfen Huawei vor, mit dem Militär und dem Geheimdienst der VR China zusammenzuarbeiten und Kunden möglicherweise zu überwachen, und überzeugen eine Reihe von Ländern, die Infrastruktur und Ausrüstung von Huawei bei der Umstellung auf den 5G-Mobilfunkstandard nicht zu nutzen. Das chinesische Unternehmen behauptet, die Anschuldigungen seien unbegründet, politisch motiviert und würden gegen die Grundsätze des Marktwettbewerbs verstoßen.

    Huawei auf schwarzer Liste

    Seit Mai letzten Jahres steht Huawei auf der schwarzen Liste der USA, die den Weg zum Kauf amerikanischer Komponenten und Technologien blockiert. Seitdem haben die USA Huawei jedoch mehrfach Aufschiebungen für Sanktionen gewährt, die es ermöglichen, in den USA hergestellte Produkte zu erwerben, um Netzwerke zu warten und Software für vorhandene Geräte zu aktualisieren.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Schwarze Liste, US-Sanktionen, 5G, Verbündete, ZTE, Huawei