13:22 27 November 2020
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    Die USA haben bis zu 1,2 Milliarden Dollar in die Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffes beim britischen Pharmakonzern Astra Zeneca investiert.

    Laut dem US-Gesundheitsminister Alex Azar werden die USA zugleich 300 Millionen Dosen des Vakzins bei Astra Zeneca vorbestellen. Dabei hofft Azar, dass die ersten Dosen des Impfstoffes bis Oktober zur Verfügung stehen würden. Allerdings warnte der Konzern davor, dass noch unklar sei, ob der Impfstoff überhaupt wirke. Momentan warte Astra Zeneca noch auf die Ergebnisse der Tests im frühen Stadium, bevor er sich mit der späten Versuchsphase befassen werde.

    Die USA wollen mit dem Geld Astra Zeneca bei fortgeschrittenen klinischen Studien und anderen Entwicklungsaktivitäten unterstützen, um die Markteinführung des potenziellen Impfstoffes zu beschleunigen. Der US-Beitrag sieht zudem eine mögliche klinische Studie in den USA im Sommer vor, an der 30.000 Freiwillige teilnehmen sollen.

    Vor wenigen Tagen hatte das amerikanische Biotechnologieunternehmen Moderna bekanntgegeben, dass es die erste Phase der klinischen Prüfungen des Impfstoffes gegen Coronavirus erfolgreich abgeschlossen habe. Dabei hatte man den Impfstoff unter Kennzeichnung „mRNA-1273“ an Freiwilligen getestet. Anfang Mai hatte der amerikanische Fernsehsender NBC-News mitgeteilt, dass sich in den USA mindestens 14 Impfstoff-Arten gegen das Coronavirus im Rahmen des Programms „Operation Warp-Geschwindigkeit“ in Entwicklung befänden.

    Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie arbeiten mehr als 100 Projekte unter Hochdruck an einem Impfstoff gegen die neuartige Lungenkrankheit. Die Experten rechnen aber damit, dass es zwölf bis 18 Monate dauern kann, bis ein sicherer und wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht.

    ac/mt/rtr

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    Donald Trump, Oxford - Universität, Investitionen, Entwicklung, Impfstoff, USA, Coronavirus