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    Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hat der Geschäftsführer des französischen Technologieunternehmens „Fabernovel“, Stephane Distinguin, vorgeschlagen, das weltberühmte Gemälde "Mona Lisa" zu verkaufen, um die französische Wirtschaft zu unterstützen.

    Wie die französische Zeitschrift „Usbek & Rica“ berichtete, hatte Distinguin vorgeschlagen, das Gemälde von Leonardo da Vinci für mindestens 50 Milliarden Euro zu verkaufen.

    „Als Unternehmer und Steuerzahler weiß ich, dass diese Milliarden kaum aus dem Nichts entstehen. Die offensichtliche Reaktion besteht darin, dass wir dieses wertvolle Vermögen zum höchstmöglichen Preis verkaufen sollten“, sagte Distinguin.

    Der Geschäftsmann schlug auch vor, dass „Mona Lisa“ mit einer Form von Kryptowährung „getokenisiert“ werden könnte, so dass man das Gemälde leicht zwischen Nationen austauschen könne.

    „Rechtlich und technisch gesehen hat diese Lösung viele Vorteile: Sie würde es Frankreich und dem Louvre ermöglichen, die Kontrolle über das Gemälde zu behalten. Man kann sich sogar vorstellen, dass dieser Trick die Zustimmung von Leonardo da Vinci erhalten würde, der alle Wissenschaften und Technologien seiner Zeit beherrschte“, sagte er.

    Im vergangenen Jahr hatte der Louvre die Arbeit an einem Virtual-Reality-Programm gestartet, womit die Besucher das berühmte Gemälde von Leonardo da Vinci beobachten werden, ohne sich durch die Touristenmassen durchdrängen zu müssen.

    Ende April hatte die französische Statistikbehörde INSEE mitgeteilt, dass das Land in eine Rezession geraten sei, da sein Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal des Jahres um 5,8 Prozent geschrumpft sei. Laut INSEE sei dies auf die im März eingeführten Corona-Einschränkungen zurückzuführen.

    ac/mt/sna

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    Tags:
    Rezession, Unterstützung, Wirtschaft, Louvre-Museum, Verkauf, Mona Lisa, Frankreich, Krise, Coronavirus