00:19 15 Juli 2020
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    An der Medizinischen Universität Wien ist eine Lungentransplantation bei einer Corona-Erkrankten geglückt, schreibt das „Focus Online“ am Montag.

    Nach Angaben der Universität handele es sich um die erste Covid-19-Lungentransplantation überhaupt in Europa. Der Eingriff sei dringend notwendig gewesen, denn die 45 Jahre alte Patientin wäre sonst voraussichtlich aufgrund eines schweren Lungenversagens gestorben.

    Transplantation ohne Probleme

    Die Transplantation sei erfolgreich verlaufen, die Frau sei vor der Erkrankung bei bester Gesundheit gewesen.

    „Aus unserer Sicht geht es ihr jetzt hervorragend, wir haben kein gravierendes Problem bisher“, sagte Klinikleiter Walter Klepetko nach der Operation. „Die Organe funktionieren alle, wir sind alle zufrieden. Aber der Weg wird schon noch länger sein, bis wir sie hoffentlich endlich aus dem Krankenhaus herausbringen werden.“

    Die Transplantation war bereits vor einer Woche gemacht worden.

    Die einzige Chance auf Rettung

    Den Angaben zufolge hatte sich der Zustand der Frau kurz nach der Infizierung mit dem Virus SARS-CoV-2 aber so sehr verschlechtert, dass sie beatmet werden musste. „Die Lage war aussichtslos. Die Lunge war wie ein Klotz…“, teilte Klepetko mit.

    am/ta

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    Tags:
    Transplantation, Lungenkrankheit, Coronavirus, Wien, Österreich