03:42 14 Juli 2020
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    Die französische Polizei ist nach Angaben des Online-Portals „France Info“ während einer Sonderoperation aus Versehen in die Wohnung eines älteren Paares in der französischen Stadt Limoges eingedrungen.

    Die Polizei von Limoges wollte im Zuge einer Sonderoperation einen Terrorverdächtigen festnehmen, brach aber aus Versehen in eine falsche Wohnung ein. Dabei ging die Tür kaputt.

    „Anstatt im Hausflur nach links abzubiegen, gingen die Polizeibeamten nach rechts. Die beiden Bewohner einer Wohnung im Erdgeschoss wurden ungefähr um sechs Uhr morgens durch die harte Invasion geweckt“, berichtete das Portal.

    Wie die Tochter dieses älteren Paares später mitteilte, hätte ihre Mutter in ihrem Schlafzimmer zwei bewaffnete Polizisten entdeckt, die eine Lampe auf sie gerichtet hätten. Dann hätten sie die Frau gefragt, wo ihr Sohn gewesen wäre. Allerdings hat das Paar keinen Sohn.

    Danach stellte die Polizei fest, dass sie sich in der Tür geirrt hatte. Später entschuldigte sich der Einsatzleiter für diese Invasion und versicherte die Rentner, dass die Polizei den zugefügten Schaden ersetzen werde.

    Trotz des Versehens gelang es den Strafverfolgungsbeamten, nach diesem Vorfall die richtige Person festzunehmen. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen 36-jährigen Mann handelte, der nach Polizeiangaben einen Angriff auf die Synagoge vorbereitet haben soll.  Bei der Durchsuchung in der Wohnung des Verdächtigen wurden selbstgefertigte Sprengstoffe und Stichwaffen entdeckt.

    ac/mt

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    Tags:
    Rentner, Wohnung, Einbruch, Versehen, Suche, Terrorist, Operation, Polizei, Frankreich