12:18 25 November 2020
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    Ein 49-jähriger Mann ist wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Verdikt wurde am Mittwoch vor dem Landgericht Wiesbaden verkündet.

    Das Landgericht Wiesbaden zeigte sich überzeugt, dass der Mann eine Nudelsuppe vergiftet hatte, um dadurch einen Mann zu töten.

    Gift in Nudelsuppe

    Laut Anklage war er in das Haus eines Ehepaares eingedrungen und hatte Gift in einen Topf mit Nudelsuppe gekippt. Der Ehemann verfütterte die Suppe an seine Hunde, die dann mit schweren Vergiftungssymptomen in eine Klinik gebracht wurden und überlebten. Der Vorfall ereignete sich im Februar 2019.

    Neben der Verurteilung zu lebenslanger Haft haben die Richter die besondere Schuldschwere erkannt. Eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ist damit rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen. In seinem letzten Wort hatte der Angeklagte beteuert, nichts getan zu haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Im April festgenommen

    Der 49-Jährige war im April 2019 festgenommen worden und saß seitdem in Untersuchungshaft. Er war bereits im Jahre 2001 vom Landgericht Memmingen wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er hatte laut Urteil versucht, die Eltern einer Freundin mit Arsen zu vergiften.

    ak/mt/dpa

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    Tags:
    Gift, Suppe, Mord, Urteil, Wiesbaden